Reisebericht kommt noch, hier erstmal ein paar Bilder dieser unfassbar schönen und mitreißenden Fahrt.
Das Gesehene war ein dauerndes Wechselspiel zwischen besinnlich und unberührt anmutenden Stillleben und dem quirligen, arabischen Lebensstil der Großstädte. Durch Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmittel kann man hier Vieles auch nur im vorbeifahren aufsaugen: Maschinengewehre, Burkas und die Armut der Landbevölkerung zum Beispiel.

Ich glaube, einige der Bilder vermitteln einen ganz guten Eindruck – das ganze Fotoalbum der Reise auf Flickr findet Ihr hier [klick].

Wadi Ramm

Auf dem Zitadellen Hügel

Die "Schatzkammer"

Streets of Amman

Kleine Erfrischung?

Abu Darwish Moschee Amman

Unterwegs in Jordanien: Sammelbusse


Nachtrag: Wie die Israelis Gedenken und Unabhängigkeit feiern.

Bereits am Sonntag Abend, den 18. April, begann in Israel ein besonderer Tag: der Yom HaSikaron (Tag der Erinnerung). Eingeläutet von einer mit Sirenen begleiteten Schweigeminute hielt das Land kurz inne und gedachte den in Kriegen oder Terroranschlägen gefallenen Menschen. 22.684 Soldaten und 2.431 zivile Opfer – diese Zahlen wurden im Vorfeld des offiziellen Gedenktages immer wieder genannt und beklagt. Noch Sonntagabend gab es Gedenkveranstaltungen und Zeremonien, an denen viele Soldaten und offizielle Persönlichkeiten teilnahmen. Auch die Familien der Gefallenen wurden zur Zeremonie am Ehrenfriedhof auf dem Herzl-Berg in Jerusalem eingeladen und von den ehemaligen Einheiten ihrer Verwandten begrüßt.

Am nächsten Tag ging es eigentlich überall um die Erinnerung und das Gedenken. Die Zeitungen waren voll von Heldengeschichten, im Fernsehen lief eine Dokumentation nach der anderen. Doch nicht nur medial waren die Gedanken ganz nah bei den „für Israel gestorbenen Helden“, sondern auch den Menschen selbst schien es wirklich nahe zu gehen.
Die älteren Leute im Beit Frankforter, der Altentagesstätte in der ich arbeite, wirkten den ganzen Tag über sehr betroffen und bei Einigen kullerten die Tränen am laufenden Band. Einerseits liegt das wohl daran, dass fast Jeder oder Jede einen persönlichen Verlust zu beklagen hat. Seien es Brüder, Ehemänner, Söhne, Cousins oder entfernte Verwandte oder Freunde: die Gedanken waren an diesem Tag ganz bei ihnen und es wurden viele Geschichten erzählt. Andererseits hatten selbst die Wenigen, deren Familien unversehrt gebliebenen sind, Grund zur Trauer, denn (so habe ich den Eindruck) das Kollektivgedächtnis ist hier in Israel besonders stark ausgeprägt. „Wir haben denen viel zu verdanken“, berichtete mir Sima im Bezug auf die Gefallenen. Sie seien für die Sicherheit und den Fortbestand des Landes in den Krieg gezogen. Daher wären alle Israelis mit ihnen verbunden.
Den Höhepunkt der Trauerstimmung bildete die 2-minütige Gedenksirene um 11 Uhr. Ausnahmslos jeder erhob sich, selbst Rollstuhlfahrer stellten sich auf ein Bein und zeigten so ihren Respekt. Autos hielten auf der Straße an und die Fahrer stiegen kurz aus. Keiner sprach mehr. Danach, so empfand ich es, war die Stimmung etwas gelöster. Es wurde weiterhin an die Opfer gedacht, weitere Geschichten erzählt, doch die Sirene hatte der Trauer Ausdruck verliehen.

Im Anschluss an den Tag der Erinnerung begann mit dem Sonnenuntergang sofort der Yom HaZmaut – der Tag der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel. Dieser jährte sich zum 62. Mal und mit dem Ende des Gedenkens begannen die Feierlichkeiten. Die für uns vielleicht etwas ungewöhnlich anmutende Verfahrensweise des direkten Übergangs eines Trauer- in einen Feiertag beschrieb Staatspräsident Peres in seiner Rede zu den offiziellen Feierlichkeiten so: „Ohne das Eine [die gefallenen Soldaten] gäbe es das Andere [die Unabhängigkeit] nicht. Ich wünschte, es wäre anders.“

In der gesamten Woche davor wurden schon zahlreiche Fahnen und Banner aufgehängt und an Autos montiert. Jetzt kamen sie richtig zum Einsatz. Überall in der Stadt waren Bühnen aufgebaut worden und die Leute feierten ausgelassen in die Nacht hinein. Wildfremde Menschen verbrüderten sich plötzlich, um dann Arm in Arm israelische Volkstänze zu tanzen. Die Israelis waren nicht aufzuhalten: bis spät in die Nacht wurde an den verrücktesten Orten gefeiert. Die Fußgängerzone im Zentrum der Stadt, auf einem riesigen Parkplatz mit Open Air Bühne, auf Hausdächern und Terassen. Im Mahane Yehuda Markt, dem größten Marktplatz der Stadt, wurde zeitweilig auf den Gemüseständen getanzt. Die Jerusalemer waren nicht zu bremsen.


Am eigentlichen Tag der Unabhängigkeitserklärung, begab ich mich mit Yael, einer befreundeten Studentin und ihrer Familie auf einen kleinen Tagesausflug. Wir fuhren in den Park „Begin“, ein unglaublich idyllisches, grünes Naturschutzgebiet, in den Hügeln süd-westlich von Jerusalem gelegen. Wie an diesem Tag in Israel üblich, veranstalteten wir ein kleines Picknick und grillten Würstchen und Hamburger. Die Familie kommt ursprünglich aus den USA, 1990 immigrierten sie nach Israel. Für das Picknick hatte ihre Mutter Kartoffelsalat nach typischem Berliner Rezept zubereitet. Yaels Großmutter stammt aus Berlin und konnte 1939 noch nach New York fliehen.
Yaels Bruder heißt Noav, ist so alt wie ich und leistet gerade seinen Armeedienst ab. Noch 1 Jahr und 4 Monate muss er dienen, zurzeit ist er in einer Kampfeinheit an der Libanesischen Grenze stationiert und fährt einen Panzer. Vorher war er schon in einer Einheit an der Ägyptischen Grenze und im Golan. Wir haben uns lange über die Armee und den für alle Israelis verpflichtenden, für Männer drei- und für Frauen zweijährigen Armeedienst unterhalten. Noav sagt, „wer nicht zur Armee geht, hat etwas gegen Israel“ und sollte von der Gesellschaft dementsprechend behandelt werden. Was wir Nicht-Israelis nicht verstehen könnten, das sei die ständige Bedrohung, in der sich das Land befinde und dass Israel ohne ebendiese Armee und die Soldaten nicht existieren würde. Deshalb boykottiert er zum Beispiel Filme und Musik von Künstlern, die sich vor dem Armeedienst gedrückt haben.
Außerdem habe der Dienst viele gesellschaftliche Nebenwirkungen, die äußerst positiv seien. Auch Gabi Ashkenazi, aktueller Generalstabschef der IDF (Israeli Defence Force; dt. Israelische Verteidigungsstreitkräfte) sagte dazu neulich, dass die Armee in Israel ein „Schmelztiegel“ der sozialen und ethischen Herkünfte sei. Eine Chance für jeden oder jede, Karriere zu machen – egal aus was für Verhältnissen er oder sie stammt. Noav stimmt ihm da zu. „In der Uniform sehen alle gleich aus. Was du daraus machst, ist deine Entscheidung.“



Nach dem Picknick fuhren wir kurz zur Wohnung der Familie, Noav schlüpfte in seine Uniform, holte sein Maschinengewehr aus dem Waffenschrank und packte seine Tasche. Danach brachten wir ihn zum Zentralen Busbahnhof, von wo aus er per Bus zurück zur Militärbasis im Norden fuhr. Auch für die restlichen Israelis war der Feiertag fast vorbei, die Grills, Kühlboxen und Sitzgarnituren wurden zurück in die Autos verfrachtet und man machte sich auf den Heimweg. Die Rauchschwaden schwebten noch eine Weile über der Stadt, bis mit Einbruch der Dunkelheit so langsam wieder Ruhe einkehrte.


Karfreitag in Jerusalem – was wird mir dieser Tag wohl bringen? Im Gegensatz zu den meisten meiner Mitfreiwilligen habe ich mich bewusst gegen eine Flucht aus der zur Oster- und Pessachzeit so herrlich überfüllten, verrückten und gewissermaßen eben heiligen Stadt entschieden.
So mache ich mich in den frühen Morgenstunden auf in Richtung Altstadt. Gerüstet mit allem, was ein guter Pilger so braucht: Wasser, Kamera, Reisepass, Wandersandalen und Pausenbrot – das Holzkreuz lasse ich lieber zu hause. Am Damaskustor angekommen bewege ich mich langsam aber sicher durch allerhand von Pilgergruppen, die sich dort zum ersten Mal an diesem Tag sammeln und im Schatten der Stadtmauer besprechen.
Ich sehe afrikanische, asiatische und jede Menge europäischer Menschentrauben, die indischen Frauen tragen ein orientalisches Kostüm, die russischen tragen schwarze Faltenröcke und streng wirkende, unter dem Kinn zusammengebundene, Kopftücher. Es ist voll an diesem Karfreitag, aber bisher geht es noch – ich bahne mir langsam den Weg durch die hier nah an der Stadtmauer noch relativ geräumigen Gassen.

Bevor ich mich in den richtigen Trubel begebe, decke ich mich noch schnell mit ein paar Taschentüchern und einem Mangosaft für schnelle Zuckerzufuhr ein – man weiß ja nie, wozu das noch mal gut ist. Der Verkäufer ist übrigens auffallend freundlich heute Morgen und sein Sortiment scheint sich erweitert zu haben. Neben dem üblichen Wasser, Säfte, Tee, Kaffee und Zigaretten, bietet er jetzt auch Pflaster, Eisbeutel und kalte, feuchte Tücher an. „Everything for pilgrims needs“ antwortet er strahlend, darauf angesprochen. Und so scheint es nicht nur hier der Fall zu sein. Alle Läden haben aufgestockt und die Besitzer flanieren freudestrahlend vor ihren Auslagen. Wahrscheinlich mit der Gewissheit, heute das beste Geschäft des Jahres machen zu können.
Weiter drängle ich mich durch die Menschenmassen, es wird immer voller und so langsam sehe ich die ersten Kreuze: Ich nähere mich der Stelle, an der Jesus zum ersten Mal gefallen sein soll. Der Platz vor dem Österreichischen Hospiz ist gefüllt mit einer Gruppe von russischen Christen, die nicht nur alle gemeinsam ein überdimensionales Kruzifix, sondern auch jeder für sich sein privates kleines Holzkreuz tragen. Die Menschen stehen dicht gedrängt, weit weg erklingen die ersten Glockenschläge, es wird gedrängelt und mir kommt eine Frau mit einem Baby im Arm entgegen. Ich mache ihr Platz und hoffe, dass sie die Prozession nicht mit dem Kind mitmachen will. Die Sonne brennt auf die Pilger hernieder, es riecht nach Schawarma und die arabischen Kioskbesitzer rufen „Wasser“ in tausend Sprachen.

Kurz vor dem Platz des Hospizes ist die Straße geteilt, auf der einen Seite stehen Pilger, auf der anderen läuft der normale Betrieb der Altstadt. Juden, Muslime, Polizisten und Journalisten bekommen Zugang, der die jüdischen und muslimischen Gläubigen in Richtung ihrer heiligen Stätten schleust: Tempelberg und Klagemauer. Die Militärpräsenz ist groß heute – überall stehen bewaffnete Soldatengruppen, auf den Dächern entdecke ich Scharfschützen.
Um einen Abstecher in Richtung Löwentor machen zu können, nehme ich einen Schleichweg durch das muslimische Viertel. Die Strecke der Via Dolorosa ist schon längst verstopft – kein Durchkommen mehr. Dort, am Ausgangspunkt der ganzen Prozession angekommen, begegne ich zum ersten Mal an diesem Tag Jesus. Er will mir seinen wirklichen Namen nicht sagen, ist aber christlich-amerikanischer Schauspieler und trägt heute einen Rosenkranz auf dem Kopf. Ein paar Minuten später steht Jesus mit einer ganzen Gruppe von verkleideten Schauspielern an der Seite und wird geschminkt: Kunstblut. Er macht schon jetzt einen leidenden Eindruck. Jesus wird später in sämtlichen Videos der Nachrichtensender zu sehen sein – als letzter spektakulärer Teil der Prozession.

Ich flüchte ins Österreichische Hospiz, welches zwar ebenso von Schaulustigen belagert ist, doch im Vergleich zum Zirkus da unten eine wahre Oase der Stille darstellt. Ostern in Jerusalem? Das ist nur etwas für Menschen mit starken Nerven, denn man wird hier unweigerlich an die fanatischen, unschönen Auswüchse nicht nur einer, sondern mehrerer Religionen erinnert, die für mich eher am Glauben kratzen, als dass sie ihn bestärken.


Sechs Monate verweile ich nun schon in Israel. Viel ist passiert, viel habe ich erlebt und viel begriffen. Nein halt, begriffen habe ich wenig von dem, was ich hier so sehe. Aber immerhin habe ich es gesehen und wahrgenommen. Ein Schritt in die richtige Richtung.

Schon vor einiger Zeit habe ich für meine Organisation Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und für meine Förder_innen einen ausführlichen Projektbericht verfasst. Nun soll dieser auch hier zur Verfügung stehen, hoffentlich bald gefolgt von neuen Einträgen.

Viel Spaß beim Lesen,
Friedericke


Die Feierlichkeiten sind schon längst vorbei. Am vergangenen Samstag wurde die letzte Kerze am traditionellen 8- oder 9-armigen Leuchter, der Chanukia, angezündet. Damit ist auch diese Feierlichkeit vorüber und Jerusalem und der Rest Israels widmen sich wieder gelassen dem ganz normalen Wahnsinn.

Wobei man auch während der Chanukah Woche nicht von besonders großen Auswirkungen auf den Alltag sprechen kann. Denn Chanukah ist kein religiöses jüdisches Fest im traditionellen Sinne, wie es Pessach ist. Chanukah ist also nicht auf einen biblischen Ursprung zurückzuführen, sondern hat sein Wurzeln (erst) in der Zeit des zweiten Tempels. Daher wird es auch nur als Halbfeiertag begangen – die Kinder haben zwar Ferien, doch eigentlich gefeiert wird nur abends, beim gemeinschaftlichen Kerzenentzünden, Beten und Singen.

Überdimensionaler Leuchter am Jaffator.

Dieser Brauch geht auf dein eigentlichen Grund des Chanukahfestes zurück: Chanukah bedeutet wörtlich „Einweihung“ und erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels durch Juda Makkabi um 164 v.C.

Im Talmud findet man die Legende von Juda und seinen Makkabäern, nach der diese im Tempel nur ein kleines Fläschchen Öl fanden, welches dann allerdings ganze acht Tage Öl für den Leuchter gab. Daher die Chanukias mit acht bzw. neun (eine zum Anzünden der Restlichen) Kerzen. Jeden Abend dieses Festes wird also eine Kerze mehr angezündet, bis am achten Tag dann alle brennen.

Außerdem erinnert man mit besonderen, öligen Speisen an das Wunder der Ölflasche. So werden zum Beispiel exzessiv Sufgoniot (Pfannkuchen mit Marmeladenfüllung) verzehrt. Außerdem findet man sich jeden Abend mit Freunden und oder Familie zusammen und zündet gemeinsam die Kerzen an, die Leuchter schmücken dann die Fenster zur Straße.

Auch in der Öffentlichkeit ist Chanukah präsent. Einige jüdische Sekten installieren elektrische Leuchter an Straßenkreuzungen oder stellen riesige Chanukias auf, die dann per Hebebühne erleuchtet werden, begleitet von viel Gesang und Tanz.

Außerdem kann es einem passieren, dass man ahnungslos in einem Kaffeehaus sitzt und plötzlich 10 Orthodoxe vor der Tür stehen, eine Chanukia dabei haben und diese zusammen mit Kellnern und Gästen entzünden. Ein großer Spaß für jung und alt, doch hauptsächlich die Kinder erfreuen sich an diesen fröhlich begangenen Bräuchen, denn meist gibt es auch Geschenke.


Weihnachtszeit im heiligen Land hingegen muss man sich gänzlich anders vorstellen. Jerusalem hat im Moment 16°C, Sonnenschein und einen grausamen Wüstenwind. Man merkt schon – da will also nicht recht Weihnachtsstimmung aufkommen.

Zusätzlich zu den absurden Temperaturen befinde ich mich in einem Land, das von Weihnachten nichts mitbekommt. Meine Alten aus dem Tageszentrum fragen mich, wann dieses Weihnachten denn eigentlich ist. Das kommt einem zunächst äußerst dämlich vor, doch dieses Fest wird hier nun einmal nicht gefeiert. Aber halt! Weihnachten wird nicht gefeiert, obwohl die Weihnachtsgeschichte hier stattfand?

Ja, das ist das paradoxe an dieser Situation. Obwohl in ganz Israel nur ca. 2,1 Prozent von 7 Millionen Einwohner Christen sind, der Staat nur jüdische und manchmal arabische Feiertage einhält und es hier keinerlei Weihnachtsrummel gibt, wird hinter den Toren der Altstadt und in Bethlehem wohl das extremste Weihnachten gefeiert, das man sich vorstellen kann. Die Geburtskirche in Bethlehem wird am heiligen Abend wohl wieder einmal überfüllt sein, die ausländischen Fernsehteams haben schon vor einer Woche angefangen, alles für die Berichterstattung aufzubauen.

Trotzdessen und obwohl auch ich mich am heiligen Abend zuerst mit einer Messe in der lutheranischen Erlöserkirche in der Jerusalemer Altstadt und dann mit einer Wanderung nach Bethlehem voll in diesen extrem christlichen Trubel stürzen werde, lebe ich in Israel, habe jüdisch- bzw. arabisch-israelische Kollegen, arbeite normalerweise von Sonntag bis Donnerstag und stehe somit ein gutes Stück abseits dieses mitteleuropäischen, omnipräsenten Weihnachtens.

Am heiligen Abend also Weihnachtsbesorgungen zu erledigen, bei strahlendem Sonnenschein das Haus zu verlassen und in aller Seelenruhe über die Märkte der Stadt zu spazieren, weil es für die Inhaber ein ganz normaler Arbeitstag ist, gehört ebenso zu diesem Weihnachtsfest wie die Runde von Freunden, mit denen wir uns zum Kaffeetrinken, Bescheren und Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen (Achtung: verbotenerweise vom Schwein!!) essen treffen.

Eine ganz neue Erfahrung, im positiven wie im nachdenklichen Sinne.

Dennoch wünsche ich Euch alles Gute für das neue Jahr 2010, besinnliche und ruhige Festtage und, so absurd es mit auch vorkommen mag, “Frohe Weihnachten”!

Schalom,

Friedericke




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